Seit Mai 2017 verfügt die Gruppe über ein eigenes Einsatzfahrzeug. Es handelt sich dabei um einen Subaru Forester, der auf Grund seiner Geländegängigkeit auch für Einsätze abseits öffentlicher Straßen gut geeignet ist.  Das Fahrzeug mit der internen Bezeichnung "Vorausfahrzeug First-Responder" trägt den Rufnamen "Florian Westerburg 21/17/1" und hat die komplette Ausrüstung der Gruppe an Bord. 
Die Ausrüstung besteht im Wesentlichen aus 2 Notfallrucksäcken und einem AED mit zusätzlichem Display zur Dar-stellung eines EKG. Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte verfügen die First-Responder darüber hinaus über zwei CO-Warngeräte. 
 

Nachdem zunächst mit einem kleineren Notfallrucksack und einer Sauerstofftasche begonnen wurde, machten Ergänzungen  in  der Ausrüstung schon nach  wenigen Wochen ein anderes Taschenkonzept erforderlich. Aktuell ist die komplette Ausrüstung auf zwei  Rucksäcke der Firma SANISMART verteilt. 

Im roten Rucksack befindet sich alles für Diagnostik (RR, BZ, SPO²), Wundverband, IV-Zugang, Immobilisation, ein Replantat-Set sowie der AED. Das Material  ist nach Funktion getrennt in Modultaschen verpackt.

Im blauen Rucksack befindet sich die Ausrüstung zum Thema Atmung/Atemwege (O²-Flasche, Beatmungs-beutel und -masken, Absaugpumpe, Larynxtuben-Set)

Als Defibrillator kommt ein ZOLL AED PRO zum Einsatz. Dieser überzeugt  unter  anderem  durch seine überragende Robustheit (siehe dazu www.zoll.com). 

Der ZOLL AED PRO kann im automatischen und im manuellen Modus betrieben werden.  Bei Verwendung entsprechender Elektroden gibt das Gerät Rückmeldung über die aktuelle Drucktiefe und Druckfrequenz. Neben der AED-Funktion kann der AED PRO, dank des hochauf-lösende Displays, zusammen mit dem 3-poligen EKG-Kabel zur EKG-Überwachung genutzt werden.

In den ersten 15 Monaten seit Indienststellung der Gruppe musste der AED bereits zweimal zur  Reanimation von Patienten mit einem Kammerflimmern eingesetzt werden. in beiden Fällen konnte der AED das Flimmern erfolgreich durchbrechen. Beide Patienten (55 und 60 Jahre) konnten dem Rettungsdienst mit einem  Sinusrhythmus übergeben werden.

 
 

 

Um die eigenen Einsatzkräfte vor den Gefahren durch Kohlenstoffmonoxid (CO) zu schützen, verfügt die Gruppe über 2 Warngeräte vom Typ DRÄGER PAC 3500.

Kohlenstoffmonoxid ist ein  farb-, geschmack-  und geruchloses Gas, welches bereits in sehr geringen Konzentrationen  für  den Menschen  tödlich ist. Es kann an mehreren Stellen im  Haushalt  unbemerkt entstehen, weswegen es immer wieder zu Notfällen mit CO-Beteiligung kommt.

Die CO-Warngeräte von Dräger warnen die Einsatz-kräfte zuverlässig ab  einer  CO-Konzentration   von 30ppm in der Atemluft.  

Die gleichen Geräte werden auch vom öffentlichen Rettungsdienst des Westerwaldkreises eingesetzt.